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	<title>Wirtschaftswandel</title>
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		<title>Veränderungsprozesse meistern (Teil 2 von 2)</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 08:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderungsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Statt die Veränderung fertig zu konstruieren und dann zu kommunizieren, kann man die Mitarbeiter beteiligen. In der Praxis befolgen die allerwenigsten Mitarbeiter vorgesetzte Anordnungen buchstabengetreu. Sie modifizieren, interpretieren und ignorieren. Sie entscheiden, was sie wahrnehmen und wie sie reagieren wollen. Warum also nicht gleich mitspielen lassen? Wenn die Mitarbeiter von Anfang an in die Veränderungsprozesse mit einbezogen sind, dann werden sie freiwillig mitziehen, da sie die Sinnhaftigkeit selbst mitbestimmen. Die Unternehmensführung gibt Impulse und bietet Leitprinzipien statt strenger Anweisungen. Miteinander ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Statt die Veränderung fertig zu konstruieren und dann zu kommunizieren, kann man die Mitarbeiter beteiligen. In der Praxis befolgen die allerwenigsten Mitarbeiter vorgesetzte Anordnungen buchstabengetreu. Sie modifizieren, interpretieren und ignorieren. Sie entscheiden, was sie wahrnehmen und wie sie reagieren wollen. Warum also nicht gleich mitspielen lassen? Wenn die Mitarbeiter von Anfang an in die Veränderungsprozesse mit einbezogen sind, dann werden sie freiwillig mitziehen, da sie die Sinnhaftigkeit selbst mitbestimmen. Die Unternehmensführung gibt Impulse und bietet Leitprinzipien statt strenger Anweisungen. Miteinander statt gegeneinander.</p>
<p>Die meisten so genannten Patentrezepte für Veränderungsprozesse bauen auf einem linearen Denken auf. Hat ein bestimmtes Vorgehen bei einer Firma für volle Kassen gesorgt, wird daraus sogleich ein neues Patentrezept gestrickt. Der Drang nach Patentrezepten ist immens. Sich selbst etwas auszudenken, Impulse zu setzen und den Prozess sich entwickeln zu lassen, ist viel weniger populär und scheint riskanter. Schließlich besteht ja eine Rechtfertigungspflicht gegenüber Vorgesetzen, der Geschäftsführung, dem Aufsichtsrat oder den Aktionären. Geht ein Patentrezept in die Hose, muss man sich nicht verantwortlich fühlen, denn ist es nicht auf dem eigenen Mist gewachsen. Bereits mit sechs Jahren erwiderte die Tochter einer lieben Freundin, als man ihr ein Malbuch zum Ausmalen hinlegte: „Ich male doch nicht die Fantasie von anderen.“ Das könnte eine wundervolle Inspiration für so manchen Manager sein!</p>
<p>Mitarbeiter auf allen Ebenen wollen wissen, wo die Firma steht und wohin sie will. Weil Führungskräfte das oftmals selbst nicht wissen, neigen sie dazu, Vermutungen weiterzugeben oder sich auszuschweigen, statt offen und aufrichtig zu kommunizieren. Als Folge entstehen gedankliche Horrorszenarien und eine wilde Gerüchteküche. Und niemand weiß, welchen Informationen nun vertraut werden kann und welchen nicht. Gerade in Zeiten, in denen die Mitarbeiter Angst haben, ihren Job zu verlieren, ist ein Klima des Vertrauens notwendig. Die Ängste der Mitarbeiter verleiten Führungskräfte häufig dazu, die Situation zu beschönigen, zu verfälschen, etwas zu versprechen, was nicht versprochen werden kann. Doch für jede Situation gibt es eine einfache Lösung: Ehrlichkeit! Menschen können eine Menge aushalten, solange man aufrichtig mit ihnen umgeht und sie nicht für dumm verkauft.</p>
<p>Unternehmen müssen sich als organisches Ganzes betrachten und die Mitarbeiter in Veränderungsprozesse miteinbeziehen, wenn sie einen Rahmen schaffen wollen, in dem die Mitarbeiter sich mit Herz und Verstand einbringen und ihre Begeisterung für die Firma wirkungsvoll nach außen tragen.</p>
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		<title>Wirtschaftswandel in Aktion</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 08:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Farbenfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlfühlorte]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere heutige Wirtschaft wird auf eine grundlegende Art und Weise von Maschinen gestaltet und ist überwiegend auf einen einzigen Wert ausgerichtet: Geld verdienen um des Geldverdienens willen. Sie ignoriert die Menschlichkeit und verdrängt die steigende Umweltproblematik. Vieles von dem, was wir heute als normal hinnehmen, ist nicht natürlich. Und vieles von dem, was natürlich für uns Menschen ist, ist heutzutage nicht normal. Die heutigen ökonomischen Strukturen stehen weder im Einklang mit der Natur, noch im Einklang mit der menschlichen Natur.<br ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere heutige Wirtschaft wird auf eine grundlegende Art und Weise von Maschinen gestaltet und ist überwiegend auf einen einzigen Wert ausgerichtet: Geld verdienen um des Geldverdienens willen. Sie ignoriert die Menschlichkeit und verdrängt die steigende Umweltproblematik. Vieles von dem, was wir heute als normal hinnehmen, ist nicht natürlich. Und vieles von dem, was natürlich für uns Menschen ist, ist heutzutage nicht normal. Die heutigen ökonomischen Strukturen stehen weder im Einklang mit der Natur, noch im Einklang mit der menschlichen Natur.</p>
<p>Wenn wir die Herausforderungen unserer Zeit wirklich meistern wollen, dann sind unter anderem drei Dinge erforderlich: Ein Paradigmenwandel, ein Wertewandel und die Wiederentdeckung dessen, was natürlich ist und Freude macht! Dann können wir eine Wirtschaft erschaffen, die für die Menschen da ist und nicht umgekehrt. Eine Wirtschaft, die das Leben achtet und in all seinen Facetten bejaht. Eine Wirtschaft, in der</p>
<p>Menschen ihre Talente und Fähigkeiten ausleben</p>
<p>Menschen einander ermutigen, inspirieren und unterstützen</p>
<p>Menschen empathisch miteinander umgehen</p>
<p>Menschen einander wertschätzen und nicht verurteilen</p>
<p>Menschen verantwortlich denken und handeln</p>
<p>Menschen authentisch und wahrhaftig sind</p>
<p>Unternehmen &#8220;profitable Wohlfühlorte für menschliches und fachliches Wachstum&#8221; sind</p>
<p>Um diesen Wandel zu vollziehen, braucht es tatkräftige Menschen als Vorbilder. Integere und glaubwürdige Menschen. Es braucht Vorbilder, die über den Tellerrand hinausschauen und das Gemeinwohl im Blick haben. Vorbilder, die Mut haben zu experimentieren und bereit sind, ganz neue Wege zu gehen. Vorbilder, die Orientierung, Sinn und Farbenfreude in die Geschäftswelt tragen. Solche Vorbilder können wir alle sein!</p>
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		<title>Veränderungsprozesse meistern (Teil 1 von 2)</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 18:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Lebendiges System]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderungsprozesse]]></category>

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		<description><![CDATA[In allen Veränderungsprozessen wollen die Mitarbeiter Antworten auf die Fragen: Warum Veränderung? Für was? Für wen? Für welches Ziel? Werden diese Fragen nicht sinnvoll beantwortet, dann stoßen die angestrebten Veränderungen auf passiven und aktiven Widerstand.<br />
Die Initiatoren der Veränderung denken dann vielleicht, dass die Mitarbeiter sich der Veränderung an sich widersetzen, doch in Wirklichkeit widersetzen sie sich gar nicht der Veränderung, sondern dem Aufdrängen der Veränderung. Die meisten Menschen lehnen es einfach ab, als Befehlsempfänger funktionieren zu müssen. Sie lehnen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In allen Veränderungsprozessen wollen die Mitarbeiter Antworten auf die Fragen: Warum Veränderung? Für was? Für wen? Für welches Ziel? Werden diese Fragen nicht sinnvoll beantwortet, dann stoßen die angestrebten Veränderungen auf passiven und aktiven Widerstand.</p>
<p>Die Initiatoren der Veränderung denken dann vielleicht, dass die Mitarbeiter sich der Veränderung an sich widersetzen, doch in Wirklichkeit widersetzen sie sich gar nicht der Veränderung, sondern dem Aufdrängen der Veränderung. Die meisten Menschen lehnen es einfach ab, als Befehlsempfänger funktionieren zu müssen. Sie lehnen es ab, ständig die Richtung oder die Geschwindigkeit ändern zu müssen, ohne einen Sinn darin zu erkennen.</p>
<p>Erst wenn die Mitarbeiter in Veränderungsprozesse mit einbezogen werden, lassen sich Veränderungen erfolgreich initiieren. Erst wenn eine Organisation als lebendiges System betrachtet und behandelt wird, lassen sich Veränderungsprozesse zufriedenstellend meistern. Erst wenn die Menschen mit ihrem Bedürfnis nach Gemeinschaft, Struktur, Wertschätzung und Vertrauen berücksichtigt werden, können sich Organisationen erfolgreich entwickeln.</p>
<p>Mechanistisch denkende und handelnde Manager halten gerne an ihrer Überzeugung fest, dass sie ihre Unternehmen nach Belieben konstruieren, lenken und formen können. Selbst wiederholte Erfahrungen, dass das Verhalten der Mitarbeiter trotz aller Bemühungen ihren Erwartungen nicht entspricht, lassen sie nicht umdenken. Lassen sie nicht menschenorientiert an die Sache herangehen. Sie versuchen weiterhin, durch Veränderungen vorhersagbare, quantifizierbare Ergebnisse herbeizuführen und verbringen anschließend ihre Zeit damit, die unerwünschten Nebenwirkungen ihrer Bemühungen zu managen: Demotivation, Krankheit, innere Kündigungen, äußere Kündigungen und damit das Abwandern von Wissen und Kompetenz.</p>
<p>Eine Maschine lässt sich konstruieren und lenken. Man bestimmt den Input und kennt den Output. Doch ein lebendiges System ist kein Zigarettenautomat, in den man oben Geld einwirft, auf einen bestimmten Knopf drückt und unten die gewünschte Schachtel ausgeworfen bekommt. Ein lebendiges System lässt sich nur durch Impulse steuern. Man kennt den Input, aber nicht den genauen Output. Wer dies inhaliert hat, der kann damit aufhören, eine Menge unnötiger Energie und Kraft in Veränderungsprozesse zu investieren. Der kann damit aufhören, die Mitarbeiter zu drängen, anzutreiben, zu kontrollieren und zu manipulieren. Der kann damit aufhören, sich ständig Anreize oder Sanktionen auszudenken, um die Veränderungen durchzuboxen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schluss mit 08/15!</title>
		<link>http://www.wirtschaftswandel.de/schluss-mit-0815/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 15:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Design]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Prosument]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir leben im Zeitalter des Mangeldenkens. Die Märkte sind gesättigt. Es gibt keine neuen Märkte mehr. Es gibt nichts, was es nicht schon gibt. Es gibt nicht genügend Arbeit. Ressourcen sind knapp. Möglichkeiten sind beschränkt. Augenscheinlich ist alles hoffnungslos. Was sehen wir, wenn wir genauer hinschauen? Einfallslose Produkte in einem Meer von Ähnlichkeit. Einfallslose Dienstleistungen in einem Wust der Vergleichbarkeit. Einfallslose Arbeitsprozesse ohne Charme und Spielcharakter. Alle verschieden und bis auf wenige Ausnahmen doch irgendwie alle gleich. Wenn man die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben im Zeitalter des Mangeldenkens. Die Märkte sind gesättigt. Es gibt keine neuen Märkte mehr. Es gibt nichts, was es nicht schon gibt. Es gibt nicht genügend Arbeit. Ressourcen sind knapp. Möglichkeiten sind beschränkt. Augenscheinlich ist alles hoffnungslos. Was sehen wir, wenn wir genauer hinschauen? Einfallslose Produkte in einem Meer von Ähnlichkeit. Einfallslose Dienstleistungen in einem Wust der Vergleichbarkeit. Einfallslose Arbeitsprozesse ohne Charme und Spielcharakter. Alle verschieden und bis auf wenige Ausnahmen doch irgendwie alle gleich. Wenn man die einfallslosen Werbeprospekte liest, die einem tagtäglich in den Briefkasten gestopft werden, hat man den Eindruck, dass die Firmen ihr Alleinstellungsmerkmal in den Slogans ihrer Preisgestaltung suchen: megabillig, monsterbillig, gammabillig! Getrieben vom Preiskampf werden einfallslos Arbeitsplätze gestrichen und keine neuen geschaffen.</p>
<p>Statt die Innovationskraft, den Ideenreichtum und die Leistungsfreude engagierter Mitarbeiter zu nutzen, wird der Kostenfaktor Mensch wegrationalisiert. Das ist genauso hirnrissig, als wenn man einem Auto wegen mangelnder Leistung das Getriebe ausbaut, weil man nicht weiß, wie man die Gangschaltung benutzt. Sogar in manchen Bäckereien sucht der Kunde schon vergebens nach einem Verkaufsmitarbeiter und muss sich die Backwaren selbst aus den Legebatterien herausgreifen. Spätestens hier sollte man den Stupid-Business-Award einführen und verleihen! Auch in anderen Branchen bewegen wir uns hektisch in der Bewegungslosigkeit und mischen einfallslos in jedes Produkt, jede Dienstleistung und jeden Arbeitsprozess den Zusatzstoff E 08/15 hinein.</p>
<p>Es macht durchaus Sinn, nicht nur den Ertragswinkel, sondern auch den Blickwinkel zu ändern: weg vom reinen Kosten-Leistungs-Denken hin zum Business-Design für mehr Spaß am Produzieren und Konsumieren, für mehr Spaß am Einkaufen und Verkaufen. Apropos, warum sehen Brötchen immer so gleich aus? Wo ist das Mitgestalten des Kunden? Wo ist der Prosument (Konsument und gleichzeitig Produzent) der Bäckerei-Branche? Wo ist er überhaupt, der Prosument der deutschen Wirtschaft?</p>
<p>Innovation braucht Neugier! Neugier ist das Ablegen von Scheuklappen. Neugier bringt Synapsen zum Tanzen. Sie ist das natürlichste Aufputschmittel. Neugierig sein heißt, immer wieder spontane Entdeckungen zu machen. Sammeln Sie aktiv Kundenfeedbacks und -beschwerden. Besuchen Sie im Internet Verbraucherforen mit freiem Meinungsaustausch. Interviewen Sie Kinder und Jugendliche. Fragen Sie Menschen, die sich in Ihrem Bereich überhaupt nicht auskennen. Hören Sie, was Ihre Mitarbeiter zu sagen haben, der Mann an der Maschine, die Reinigungskraft, der Pförtner. Hören Sie Menschen zu, denen Sie noch nie zugehört haben. Veranstalten Sie Ideenwettbewerbe und Gesprächsrunden. Gehen Sie in branchenfremde Geschäfte und auf branchenfremde Messen. Sehen Sie, was alle sehen, und denken Sie, was keiner denkt. Lassen Sie sich durch Ihre Kunden, Mitarbeiter, Geschäftspartner und fremde Menschen inspirieren. Suchen Sie nach Ideen und Impulsen für neuartige Leistungsangebote und Prozesse.</p>
<p>Wir Menschen neigen dazu, alles, was nicht gut läuft, verändern zu wollen. Doch wenn wir verändern, rühren wir in der gleichen alten Suppe herum. Veränderung geht immer von bereits bekannten Dingen aus, bedeutet mehr vom Selben. Innovation hingegen bedeutet, über den Tellerrand hinauszuschauen. Innovation schafft wahrhaftig Neues. Allein der Drang, Fragen zu stellen, beweist die Existenz einer wartenden Lösung. Hier einige Fragen, die wir uns immer wieder stellen können:</p>
<p>• Warum sehen unsere Arbeitsprozesse so aus, wie sie aussehen? Könnten wir sie auch ganz anders gestalten?</p>
<p>• Warum sehen unsere Produkte und Dienstleistungen so aus, wie sie aussehen? Könnten sie auch völlig anders aussehen?</p>
<p>• Warum bieten wir unsere Produkte und Dienstleistungen so an, wie wir sie anbieten? Könnten wir sie auch komplett anders anbieten?</p>
<p>Also: Weg mit der alten 08/15-Suppe und her mit dem selbst gebrauten Zaubertrank!</p>
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		<title>Wirtschaftsfaktor Liebe</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 13:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsfaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Wirtschaftsfaktor Liebe? Aber was hat denn Wirtschaft mit Liebe zu tun? Was hat Liebe im Geschäftsleben zu suchen? Spannende Fragen! Aber viel spannender noch ist die Frage: Wer kam auf die Idee, Wirtschaft habe nichts mit Liebe zu tun? Wer hatte die abwegige Idee, die Liebe im Business zu unterdrücken und aus ihm zu verbannen? Die Liebe zu unterdrücken, bedeutet, den Menschen zu unterdrücken: sein Potenzial, seine Möglichkeiten und seine Menschlichkeit. Liebe ist das, was uns Menschen ausmacht.<br />
Schauen wir ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wirtschaftsfaktor Liebe? Aber was hat denn Wirtschaft mit Liebe zu tun? Was hat Liebe im Geschäftsleben zu suchen? Spannende Fragen! Aber viel spannender noch ist die Frage: Wer kam auf die Idee, Wirtschaft habe nichts mit Liebe zu tun? Wer hatte die abwegige Idee, die Liebe im Business zu unterdrücken und aus ihm zu verbannen? Die Liebe zu unterdrücken, bedeutet, den Menschen zu unterdrücken: sein Potenzial, seine Möglichkeiten und seine Menschlichkeit. Liebe ist das, was uns Menschen ausmacht.</p>
<p>Schauen wir uns um: Sehr viele Menschen sind einsam, gelangweilt und angsterfüllt. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO erlebt jeder Fünfte einmal im Leben einen depressiven Schub. Depression ist längst zur Volkskrankheit geworden, Stress und Burn-out verursachen volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe. Die häufigste natürliche Todesursache sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere Herzinfarkte und Schlaganfälle. Das ist kein Zufall. Viele gesundheitliche und wirtschaftliche Probleme sind im Grunde nur Symptome der eigentlichen Ursache: des Mangels an gelebter Liebe.</p>
<p>Leider verbinden wir die Liebe gewöhnlich ausschließlich mit Romantik oder privaten Beziehungen. Und in Liebesfilmen wird uns suggeriert, dass Liebe einzigartig und auf einen bestimmten Menschen beschränkt sei. Auch deshalb sprechen so wenige Menschen über Liebe, wenn es um die Arbeit geht. Die Liebe ist die stärkste Energie, die es auf dieser Welt gibt! Manchmal spüren wir sie, manchmal aber ist unser Herz verschlossen und wir spüren sie nicht. Aber sie ist immer da und ausreichend vorhanden. So wie der Himmel immer blau ist und an manchen Tagen graue Wolken davor hängen.</p>
<p>Ähnlich ist es in der Wirtschaft. Es gibt viele wichtige Wirtschaftsfaktoren: zum Beispiel die Mitarbeiter, das Kapital, das Image, Patente, Sachanlagen, Rohstoffe oder Informationen. Die Liebe ist der am meisten vernachlässigte Wirtschaftsfaktor – und gleichzeitig der stärkste Motor für Veränderungen. Die Liebe ist ein ganz wundervoller Wirtschaftsfaktor: Sie nutzt sich nicht ab, sie kann praktisch beliebig oft verwendet werden. Bei den anderen Wirtschaftsfaktoren ist das grundlegend anders: Wenn wir eine Büroeinrichtung gekauft haben, steht uns das eingesetzte Kapital nicht für eine wiederholte Nutzung zur Verfügung. Es ist weg, ausgegeben, der materielle Gegenwert wird abgeschrieben. Anders die Liebe. Wir müssen sie auch nicht beim Patentamt oder beim Liegenschaftsamt anmelden. Sie wird ähnlich wie der Faktor Wissen immer wertvoller, je mehr wir sie weitergeben. Jedoch kann Liebe nicht veralten und sie kann auch niemals unzutreffend sein.</p>
<p>Die Schönheit und Anziehungskraft des Wortes Liebe haben auch die Werbeprofis erkannt. Und setzen es gezielt ein. So wirbt McDonald&#8217;s mit dem Slogan „I&#8217;m loving it!“, der Edeka-Konzern mit „Wir lieben Lebensmittel.&#8221;. Nun aber darf ein nächster Entwicklungsschritt folgen: Die konsequente Umsetzung in der Wirtschaft. Mehr gelebte Liebe im Umgang mit Mitarbeitern, Kunden, Produkten und Dienstleistungen!</p>
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		<title>Gewissen ist geil</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 13:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[LOHAS]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltbewusstsein]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Unternehmer denken, dass es in turbulenten Zeiten das Sicherste ist abzuwarten, zu hoffen, nichts zu wagen, kein Risiko einzugehen. Doch das größte Risiko liegt im Stillstand, im Verleugnen der eigenen Visionen und der aktuellen Entwicklungen am Markt.<br />
Eine nicht zu unterschätzende Marktentwicklung ist die LOHAS-Bewegung, Lifestyle of Health and Sustainability. LOHAS bedeutet die Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit und wird häufig mit dem grünen „Bio-Öko-Fairtrade-Boom“ verwechselt. LOHAS ist das Phänomen einer Bewusstseinsveränderung, weg von „Geiz ist geil“, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Unternehmer denken, dass es in turbulenten Zeiten das Sicherste ist abzuwarten, zu hoffen, nichts zu wagen, kein Risiko einzugehen. Doch das größte Risiko liegt im Stillstand, im Verleugnen der eigenen Visionen und der aktuellen Entwicklungen am Markt.</p>
<p>Eine nicht zu unterschätzende Marktentwicklung ist die LOHAS-Bewegung, Lifestyle of Health and Sustainability. LOHAS bedeutet die Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit und wird häufig mit dem grünen „Bio-Öko-Fairtrade-Boom“ verwechselt. LOHAS ist das Phänomen einer Bewusstseinsveränderung, weg von „Geiz ist geil“, hin zu „Gewissen ist geil“.</p>
<p>Die Menschen mit dieser Lebenseinstellung sind keineswegs Konsumverweigerer oder neuen Technologien gegenüber abgewandt. Ganz im Gegenteil. Diese „kulturell Kreativen“ geben gerne Geld aus. Doch ist es ihnen wichtig, dass Dienstleistungen und Produkte einen persönlichen Nutzen bieten und sich mit ihrem Bewusstsein für Gesundheit sowie ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in Einklang bringen lassen. Für sie gibt es neben Preis und Qualität eine neue Dimension der Markenorientierung: Ethik. Ihr Credo ist eine ausgewogene Lebensweise im Glauben an die Machbarkeit einer besseren Welt, die nicht durch Verzicht, sondern durch bessere Ideen, intelligente Technologien und aktiven Gemeinschaftssinn erreicht wird.</p>
<p>Diskotheken, auf deren Tanzflächen durch das Tanzen Elektrizität erzeugt wird, erfreuen sich großer Beliebtheit. Leonardo DiCaprio lässt sich mit einem hybrid angetriebenen Toyota zur Oscar-Verleihung kutschieren. Englands Kultkoch Jamie Oliver kämpft für Bio-Essen an britischen Schulen. Was die Promis medienwirksam vormachen, wird sich im nächsten Jahrzehnt zu einer weltumspannenden Lifestyle-Revolution entwickeln. Trendforscher des Kelkheimer Zukunftsinstituts stellten fest, dass sich bereits heute ein Drittel unserer Gesellschaft für einen Lifestyle of Health and Sustainability entschieden hat.</p>
<p>LOHAS ist keine neue Zielgruppe und auch kein kurzfristiger Hype. Vielmehr zeigt LOHAS eine grundlegende und langfristige Verschiebung von Werthaltungen und Wertpräferenzen hin zu einer nachhaltigen Lebensqualität. Mehr und mehr geht es um Werte, die sich nach innen richten: Selbsterkenntnis, Stressfreiheit, Entschleunigung, Wohlbefinden, Beständigkeit und Liebe zum Detail. Dies alles mündet in eine Nachfrage nach wirtschaftlich, gesundheitlich und ökologisch sinnvollen Dienstleistungen und Produkten.</p>
<p>Es reicht also nicht aus, ein paar Naturprodukte ins Portfolio aufzunehmen. Vielmehr geht es darum, das eigene Unternehmen immer mehr zu einem profitablen Wohlfühlort für menschliches und fachliches Wachstum zu entwickeln. Einem gesunden Unternehmen mit gesunden Arbeitsmodellen, gesunden, loyalen und gutgelaunten Mitarbeitern und Führungskräften. Oder wie es Ricardo Semler, Präsident des brasilianischen Vorzeigeunternehmens Semco, ausdrückt: „Der Zweck der Arbeit ist nicht Geld zu verdienen. Der Sinn der Arbeit liegt darin, dass Mitarbeiter – gleich ob Aushilfe oder Topmanager – sich wohlfühlen in ihrem Leben.“</p>
<p>Der LOHAS-Bewegung gerecht zu werden, bedeutet, Umweltbewusstsein, Ethik, gutes Gewissen, Genuss und Design miteinander zu verbinden. Nicht nur für die Kunden, sondern im gleichen Maße auch für die Mitarbeiter. Denn sie sind die Leistungsträger, die Innovationsträger und die Quelle für mehr Freude, Liebe und Inspiration.</p>
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